TKSV, 30. Juni 2025
Die Thurgauer Kranzgewinner
Thurgauer mit sechs NOS-Kränze in der Gallusstadt
Stefan Hungerbühler, Medienverantwortlicher TKSV
St. Gallen – Ein hervorragend organisiertes Fest! Das Organisationskomitee unter der Leitung von Michel Götte hat es einmal mehr verstanden sämtliche Gäste zu verzaubern und ein unvergessliches Schwingfest zu organisieren. Auf dem Stadtterrain „Gründenmoos“ in St. Gallen starteten 23 Thurgauer, bei hervorragendem und sehr heissem Sommerwetter am 129. Nordostschweizer Teilverbandsschwingfest. Mit sechs erkämpften Kränzen hat sich die Thurgauer Mannschaft im Bereich des zu erwartenden Resultats, gut repräsentiert. Im Schlussgang standen sich der Obertoggenburger Werner Schlegel (Hemberg) und der Bündner Armon Orlik (Maienfeld) gegenüber. Schlegels Punktevorsprung reichte bereits vor dem Schlussgang zu Festsieg und so riskierte der Vorjahressieger nichts mehr den Tagessieg zu verspielen. Aufgrund der gestellten Endausmachung, durften mit Werner Schlegel, Damian Ott (Dreien) und Michael Moser (Biglen) zwei Toggenburger und ein Berner Gast als Festsieger feiern lassen.
Ticket für ESAF gesichert
Als bester Thurgauer klassierte sich mit fünf einwandfreien Siegen Domenic Schneider (2) auf dem Ehrenplatz. Einzig Festsieger Werner Schlegel vermochte den sympathischen 145 kg – Mann den zu bezwingen. Das im Schwingen nicht zimperlich mit einem umgegangen wird, musste auch Mario Schneider (6d) am eigenen Leib erfahren. Bereits im zweiten Gang gegen den Zürcher Nicola Wey erlitt der Zimmerpolier eine unschöne Platzwunde aufgrund eines Zusammenstosses beider Köpfe, welche anschliessend blutstillend behandelt werden musste. Um einen absoluten Spitzenrang unterlag auch Mario dem Co-Festsieger Michael Moser (1c). Sichtlich enttäuscht und nachdenkend verliess Samuel Giger das Gründenmoos. Der Mitfavorit war bereits zur Mittagspause aus dem Titelrennen. Mit zwei Gestellten am Vormittag gegen Michael Moser (1c) und Marcel Räbsamen (4b), sowie am Nachmittag gegen Samir Leuppi (5d) stand Giger nach fünf Gängen mit einer für ihn sehr ungewohnten Ausgangslage da. Er musste für den Kranz zwingend gewinnen. Dank der Maximalnote im letzten Gang war die Auszeichnung gesichert. Im vorletzten Kranzrang reihte sich der Hinterthurgauer This Kolb (7b) ein. Der sehr stämmige Turnerschwinger beendete das Fest mit drei Siegen, zwei Gestellten und einer Niederlage gegen den Davoser Christian Biäsch. Mit Andrin Habegger (7c) konnte sich der letzte Thurgauer unter den Kranzgewinnern einreihen. Nach dem ersten Gewinn des NOS Kranzes im vergangenen Jahr, doppelte der 20-jährige in diesem Jahr gleich nach. In einem eidgenössischen Jahr (mit ESAF) ist der Gewinn des Teilverbandskranzes zugleich die fixe Fahrkarte ans Eidg. Schwing-und Älplerfest. Somit sind die ersten sechs Thurgauer für das ESAF in Mollis gesetzt. Die abschliessende Selektion aller Ostschweizer Teilnehmer erfolgt dann Mitte August.
Kisers erster NOS-Kranz
Ein fast perfektes Fest zeigte auch der Weinfelder Aron Kiser (6g). Der 24-jährige Maurer erkämpfte sich mit vier Siegen mitunter gegen die beiden St. Galler Oberländer Kjetil Fausch und Jan Mannhart und zwei Niederlagen gegen die beiden Gäste Sinisha Lüscher (NWS) und Marc Lustenberger (ISV) auf eindrückliche Art und Weise seinen ersten Teilverbandskranz.
Ohne Kopfschmuck
Nicht weniger als sieben Schwinger konnten sich vor dem letzten und entscheidenden Gang noch berechtigte Chancen auf das Eichenlaub machen. Der Bussnanger Silvio Oettli (9e) musste den Heimweg wie bereits im Vorjahr wiederum ohne Kranz antreten. Zwar musste er im letzten Gang gegen den Zürcher Gian Maria Odermatt keine Niederlage hinnehmen, allerdings reichte dies um einen halben Punkt nicht. Das gleiche Schicksaal ist auch Aaron Schönholzer, Schönholzerswilen widerfahren. Trotz einem wunderbaren Sieg abschliessend gegen den Appenzeller Teilverbandskranzer Thomas Koch (Gonten) belegte der junge Sennenschwinger den 9. Schlussrang.
Weiter klassierten sich Martin Rempfler, Turbenthal (11f) und Kilian Kolb, Affeltrangen (12j).
Fotos von Stefan Hungerbühler

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